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Le necropoli etrusche

Saturnia Tuscany Hotel -> Sovana -> Sorano etwa 30 km

NecropoliDie archäologische Ausgrabungsstätte von Sovana liegt im Westen des Ortes und kann über die spektakulären Vie Cave, die sie mit anderen Nekropolen der Gegend verbinden und Teil des eindrucksvollen Parco Archeologico del Tufo sind, erreicht werden. Sovana entstand hauptsächlich in etruskischer Zeit. In der gesamten Umgebung gibt es Hunderte von Monumentalgräbern.

Besonders bemerkenswerte Beispiele sind die Tomba della Sirena mit ihrer Ädikula, die Tomba del Tifone, die Grotta Pola und vor allem das monumentale Grab Tomba Ildebranda. Es wurde komplett in den Felsen gegraben und präsentiert sich als monumentaler Tempel mit Bogengang aus 6 Säulen, die auf einem Podest mit zwei seitlichen Treppen fußen.

Durch einen langen zentralen Flur in Gefälle gelangt man zur Grabkammer. Im Gegensatz zu dem, was viele annehmen, wurde das Grab schon 1843 vom Historiker George Denis entdeckt und beschrieben. Es war ihm durch einen Teil, der aus dem Erdreich herausragte, aufgefallen.

Sovana stellt als malerisches Bergdorf mit einem Hauch der Atmosphäre längst vergangener Zeiten ein seltenes Juwel des mittelalterlichen Städtebaus dar. Von der Rocca Aldobrandesca aus erreicht man über ein Straßenpflaster aus Terrakottafliesen die Kathedrale SS. Pietro e Paolo. Sie ist zwischen den Machtsymbolen derjenigen eingeschlossen, die über Sovana geherrscht haben.Necropoli1

Der Ort enthüllt dem Betrachter noch heute viel von seinem antiken Charme und dem Glanz der Vergangenheit. Auf der Piazza del Pretorio kann man den Palazzo Pretorio, die Loggia del Capitano, den Palazzo dell’Archivio und auch die Kirche Santa Maria Maggiore bewundern. Der Palazzo Bourbon del Monte aus dem 17. Jahrhundert bietet sich ebenfalls den Blicken der Besucher dar.

Er lehnt teilweise an der Chiesa di San Mamiliano an. Setzt man den Spaziergang entlang der Via del Duomo fort, erblickt man auf der linken Seite das mutmaßliche Geburtshaus der berühmtesten Persönlichkeit, die Sovana hervorgebracht hat: Ildebrando, der später als Gregor VII Papst geworden ist.

Wer sich bei seinem ersten Besuch in Sorano dafür entscheidet, den Ort von der Festung aus zu erkunden hat den Eindruck, eine Zeitblase zu betreten, in der die Zeit im Mittelalter stehengeblieben ist. Nachdem man die Festung mit ihren unheimlichen Kellern voller Falltüren und einfallsreichen Kniffen der militärischen Architektur durchquert hat, führt eine wunderschöne gepflasterte Straße mitten ins Herz der Altstadt.

Sorano wird auch als das Matera der Toskana bezeichnet, weil es über die städtebauliche Eigenschaft von Gebäuden auf Felsvorsprüngen verfügt, die an die berühmten Höhensiedlungen Sassi di Matera erinnert. Der Ort ist auf malerische Art und Weise auf einem abschüssigen Felsen gelegen, der über unterschiedliche Gefälle verfügt. Soranos Kennzeichen ist ein dichtes Labyrinth aus Gassen, Höfen, Bögen, Quaderportalen, Außentreppen und Loggen sowie Kellern aus Tuffstein, wo sich in der Vergangenheit die verschiedenen Phasen der Weinlese abspielten.

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